oevt@chello.at

Kontakt-Adresse:

ÖVT - Österreichischer Verein für Touristik
Custozzagasse 11
1030 Wien
________________________________
 
________________________________
 
________________________________

top

Club Aldiana Alcaidesa & Golf

1. Tag: Nach dem Check-in für unseren Direktflug mit Fly Niki von Wien nach Malaga machten wir es uns in der Diners Club Airport Lounge bei einem Frühstück gemütlich. Dies ist nur einer der vielen Vorteile (gratis Golfgepäck auf Austrian Linienflügen, Schlägerversicherung, hole in one Versicherung u.v.m.) eines Diners Club Golf-Card-Besitzers. Angekommen am Flughafen Malaga übernahmen wir unsere im Voraus gebuchten Leihwägen und fuhren über die A7 und die AP 7 (teilweise mautpflichtig – gesamt ca. €12,-) zum ALDIANA CLUB ALCAIDESA. Umgeben von den schönsten Golfplätzen Spaniens, ist dieser Club an der Costa del Sol – 120 km von Malaga entfernt – ein echter Golfertraum. Man genießt von dieser Anlage aus einen einmaligen Blick auf den berühmten Felsen von Gibraltar und erfreut sich zahlloser Sport- und Entspannungsmöglichkeiten. Während unser Gepäck versorgt wird: ein Drink an der Golfers Bar und anschließend ein wenig saunieren. Die Zimmer, in 20 Blocks aufgeteilt, sind ebenerdig bzw. im 1. und 2. Stock gelegen. Sie sind sehr geräumig und komfortabel ausgestattet, speziell das Badezimmer überrascht mit seiner Größe, einem Bidet und wirklich großer Duschkabine (90 x 140 cm). Das Abendessen hielt, was uns versprochen wurde: Gourmetküche vom Feinsten! Jeden Tag ein anderes Thema – einfach fantastisch. Übrigens: 1 x jährlich findet hier die Gourmetwoche statt, wo 6 Sterne-Köche die Gaumen der Gäste verwöhnen. Anschließend verschlug es uns an die Bar, wo wir den Anreisetag bei einem Cafe Carajillo und einem Gin Tonic schnell ausklingen ließen, denn am nächsten Tag galt es 36 Löcher zu spielen.

2. Tag: Nach einem zeitigen Frühstück, unsere Abschlagzeiten waren bereits für 08:10 und 08:20 im GOLFCLUB ACEIDESA Links Course (eröffnet 1992. Design: Clive Clark, Dave Thomas & Peter Alliss) gebucht, machten wir uns auf den Weg. Ein Einschlagen auf der Driving Range war aufgrund der Sichtverhältnisse wegen des Sonnenaufgangs um 07:53 Uhr nicht möglich daher starteten wir gleich auf den ersten beiden Löchern des Links Course und spielten (fast blind) in die aufgehende Sonne. Dieser wunderschöne Platz entlang des Mittelmeeres, ist ein typischer Links-Platz, der mit vielen landschaftlichen Reizen und einem herrlichen Blick auf den Felsen von Gibraltar beeindruckt. Das Clubhouse liegt bei Loch 1 und 18 und dient auch als Durchgang zum 2. Golfplatz der Anlage, ebenfalls ein Links Course, dem Heathland Course (eröffnet 2007. Design: Dave Thomas).

3. Tag: Nach dem Frühstück  brachen wir zu einer kleinen Sightseeing-Tour nach Puerto Banus, dem edlen Vorort von Marbella mit seinem Hafen der Reichen und Schönen, auf. Unser Tipp für Interessierte – tagsüber ist es ruhig und beschaulich und gegen abends bis spät in die Nacht „geht die Post ab“. Im Laufe des Tages besichtigten wir weiters Club House, Proshop, Driving Range und angrenzende Fairways des Golfclub LA RESERVA de Sotogrande (Design: Cabell B. Robinson). Der Platz befindet sich in zwei Tälern, die in Y-Form zusammenlaufen und ist mit über 6.700 m sehr lang, großzügig gestaltet und perfekt in die ihn umgebende Landschaft integriert. Die Bunker liegen eher außen, Wasserhindernisse gibt es an 6 Löchern. Nach der Besichtigung ging es auf schnellstem Weg in den GC Almenara, wo wir um 13:10 und 13:20 Uhr Abschlag hatten (Los Pinos + Los Alcornoques, 27 Loch Platz seit 1998, Design: Dave Thomas. Typ: Heathland/Mountain). Der Platz bietet ein herrliches Panorama mit hügeligen Bahnen, teilweise engen Fairways (von einigen Wohnanlagen begrenzt) und große, schnelle Greens mit vielen Wellen. Gemeinsam mit Sotogrande und Valderrama gilt er als das Nonplusultra an der Costa del Sol. Einzig das Service im Clubhaus ließ sehr zu wünschen übrig. Erneut ließen wir diesen golfintensiven Tag bei einem vorzüglichen Abendessen im Club ausklingen.

4. Tag: Besichtigung des Club Houses, Proshops, der Driving Range und angrenzender Fairways, des altehrwürdigen Club San Roque, mit seinen 2 Plätzen (OLD: gebaut von Dave Thomas 1990 und NEW: gebaut von Perry Dye (USA) u. Severiano Ballesteros, eröffnet 04.11.2004). Als Nächstes stand der Golfclub LA CAÑADA, ein öffentlicher Club mit vielen Mitgliedern und lebhaftem Flair (Kinder und Jugendtraining), auf unserem Plan. Hier haben uns vorab schon das Clubhaus mit seiner freundlichen Bedienung und den günstigen Preisen (Espresso €1,-, Wasser € 1,-) überzeugt. Für Driving Range und Putting Green, zwischen erstem Abschlag und dem Clubhaus gelegen, erhält man für nur € 1.- einen vollen Korb Golfbälle. Der Platz ist sehr gepflegt und anspruchsvoll (speziell Loch 17 – par 3 carry 150 m über einen See, schmales, langes, zum See abfallendes Green u. Loch 18 – carry 200 m über eine Schlucht mit seitlicher Ausweichmöglichkeit) und auch der vorherrschende Wind, der gelegentlich hoch abgeschlagene Bälle „verweht“, kann das Spielerlebnis nicht trüben. Unser Tipp für Interessierte – Besuch des naheliegenden Gibraltar, dessen weltberühmten Felsen man direkt vom Aldiana Club Alcaidesa sowie von einigen Golfplätzen aus sehen kann. Der 6 qkm große Felsen, an der südlichsten Spitze Europas gelegen, überblickt die Straße von Gibraltar, das Mittelmeer, Teile des Atlantik und die marokkanische Küste. Die Bewohner Gibraltars sind eine Mischung aus Gibraltarians, Briten, Marokkanern, Indern und Spaniern. Seine Besucher, generell Tagesausflügler und Spanier, die den Sommerurlaub in einem der nahegelegenen Urlaubsorte an der Costa del Sol und der Costa del la Luz verbringen, sind angezogen vom britischen Flair dieser Stadt (rote Telefonzellen, Englisch sprechende Bewohner, Zigaretten u. Alkohol zollfrei).

5. Tag: Nach dem Frühstück Check-out aus dem Aldiana Club Alcaidesa und Aufbruch zum Golfclub Valderrama (gebaut von Robert Trent Jones sen.), einem vorrangig privaten Club, wo 1997 zum ersten Mal der Ryder Cup in Kontinental-Europa ausgetragen wurde und strenge Etikette herrscht. Mit seinen tausenden Korkeichen bietet er eine Herausforderung für alle Handicap-Klassen und das flache Semi-Rough mit dick wachsendem Gras lässt die Bälle eintauchen wie in Watte. Weiter ging es zum direkt am Meer liegenden Real Club de Golf Sotogrande (von Robert Trent Jones), der bereits seit 1964 zu den “Top Ten” Europas zählt. Die üppige Vegetation aus Eukalyptusbäumen, Palmen und Korkeichen lässt das Golfspiel beinahe in den Hintergrund treten. Ebenso vielfältig wie die Flora und Fauna, sind auch die Kombinationsmöglichkeiten der einzelnen Kurse.

Zu empfehlen! Vor allem für Golfer mit Gourmetansprüchen!

Verfasst von: World of Travel Reisebüros